"In einer wettbewerbsorientierten Wirtschaft gibt es keinen Platz für Unternehmen, die sich dem Wettbewerb entziehen wollen. " - Alfred P. Sloan

Sales-and-Lease-Back Verfahren

Wie der Name Sale-and-Lease-Back bei der Übersetzung ins Deutsche (verkaufen und dann zurückleasen) aussagt, handelt es sich hierbei um einen Verkauf, um wiederum anschließend das verkaufte Objekt leasen zu können. Firmen, die aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage oder auch aus anderen Gründen keinen oder nur sehr schwer einen Kredit erhalten, haben durch diese Leasingvariante die Möglichkeit Investitionen vornehmen zu können.

Die Firmen verkaufen zum Beispiel Maschinen, Grundstücke, Immobilien oder Ähnliches an eine Leasinggesellschaft, diese Gesellschaft zahlt der Firma den Kaufpreis aus, anschließend wird durch einen Leasingvertrag der verkaufte Gegenstand geleast. Durch den Verkauf von Firmeneigenen Werten wird die Liquidität der Firma erhöht.

Auswirkung des Verfahrens

Das freigewordene Kapital kann dann wiederum für neue Investitionen eingesetzt werden. Das Leasing der verkauften Firmengegenstände sorgt dafür, dass diese auch weiterhin genutzt werden können. Die Leasingrate wirkt sich auch noch positiv auf die Steuerlast aus. Die monatliche Rate schmälert den Gewinn des Unternehmens und somit müssen auch weniger Steuern gezahlt werden.

In den meisten Sale-and-Lease-Back Leasingverträgen wird die Möglichkeit eines späteren Rückkaufs vereinbart.

Fazit

shopping mall Diese Leasingform bringt den Firmen kurzfristig Kapital, schmälert die Steuerlast, erhöht die Liquidität und gibt die Möglichkeit verkaufte Werte wieder zurückkaufen zu können.

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